Sonntag, 18. Juni 2017

Westsächsische Zeitung bleibt ausschließlich digital

Olaf ThalwitzerZwickau.- Überlegungen, wonach die „Westsächsische Zeitung“ mit einer begrenzten Auflage eine gedruckte Ausgabe ihres Online-Angebotes heraus bringen wollte, sind vom Tisch. Wie Olaf Thalwitzer, Inhaber der Zwickauer Presse-Agentur und Betreiber der Website www.wsz-online.de mitteilt, fehlt dafür das Interesse der Werbekunden. Zwar gebe es vereinzelt immer mal wieder Nachfragen, ob und wo die „Westsächsische Zeitung“ gedruckt erscheint, ein tragfähiges Konzept sei damit jedoch nicht auf die Beine zu stellen.
Seit Jahren schon leiden Printmedien aller Verlage unter chronischem Auflagenschwund. So spricht man bei BILD schon unverblümt von einer „Auflage im freien Fall“. Um die Verluste zu kompensieren, setzten die Macher verstärkt auf Online-Angebote. So wie die „Westsächsische Zeitung“ von Anfang an. Für Thalwitzer steht dashalb fest: „Unser Weg ist der richtige. Stetig wachsende Abrufzahlen bestätigen das. Die Produktion einer gedruckten Auflage wäre rückwärtsgerichtet und würde zusätzlichen Aufwand bedeuten, der wirtschaftlich nicht darstellbar ist.“
Das Werbeangebot der „Westsächsischen Zeitung“ beschränkt sich in der Hauptsache auf die Veröffentlichung von PR-Beiträgen. Lästige Werbefenster, die beim Lesen der Artikel aufpoppen – wie bei den meisten anderen Anbietern üblich – sind tabu.

Interessenten finden hier die Möglichkeit zur Buchung. Online natürlich…: Unsere Preisliste