Dienstag, 19. Dezember 2017

Die BARMER warnt: Angst um den Arbeitsplatz macht krank

notarztwagenWestsachsen/Zwickau.- Arbeit, Einkommen, Partnerschaft und Kinder haben entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kam der BARMER Gesundheitsreport 2017. Im Rahmen einer von der Kasse in Auftrag gegebenen und von der Universität St. Gallen durchgeführten Befragungsstudie zeigen sich Zusammenhänge zwischen Arbeitsplatzsicherheit, Lebenszufriedenheit und Gesundheit. Beschäftigte in unbefristeten oder Arbeitsverhältnissen mit häufigen Wohnortwechsel leiden deutlich häufiger an psychischen Erkrankungen. Positiv auf die Gesundheit wirkt sich hingegen das Familienleben aus. Wer in einer Partnerschaft lebt und Kinder hat, leidet seltener an einer psychischen Erkrankung.
Leiharbeit und befristete Jobs machen Sachsen krank
Bei Beschäftigten, die häufig ihren Arbeitsplatz- oder Wohnort wechseln, sowie in Leiharbeit arbeiten, finden sich überraschend deutliche Hinweise auf Einschränkungen der psychischen Gesundheit. So bekommen diese Berufstätigen mehr Psychopharmaka verordnet, liegen länger im Krankenhaus und unterziehen sich häufiger ambulant-ärztlicher Behandlungen. Auch liegt ihre Sterberate über den Durchschnittswerten von anderen Beschäftigten.

Mehr dazu in der Westsächsischen Zeitung