Freitag, 4. Mai 2018

Kurse für erste Hilfe bei Kindern - Sicherheit im Ernstfall

EHaKZwickau.- Beim Fußball das Knie aufgeschlagen, heftige Bauchschmerzen mitten in der Nacht, ein Fieberkrampf – Verletzungen und Krankheiten gehören zum Alltag mit Kindern dazu. Wie man Kindern im Ernstfall richtig hilft, vermitteln BARMER und Johanniter Unfall-Hilfe in ihren Veranstaltungen „Erste Hilfe am Kind“. Die Kurse finden am 17. und 23. Mai sowie zwei weitere am 14. und 19. November 2018 statt. Sie werden in der BARMER Geschäftsstelle, Keplerstraße 2, in Zwickau, jeweils in der Zeit von 17 Uhr bis 20 Uhr durchgeführt. Die Kurse werden kostenlos angeboten.
Um Anmeldung wird gebeten. Ansprechpartnerin ist Ingeborg Geyer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Zwickau, erreichbar unter: 0800 333004 105-751 oder per Mail: ingeborg.geyer@barmer.de.
Die Angst etwas falsch zu machen
Mit Erste-Hilfe-Maßnahmen können Eltern, Großeltern oder Betreuungskräfte die Zeit bis zur ärztlichen Versorgung überbrücken. Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe belegt, haben jedoch mehr als 40 Prozent der Eltern Angst, in einem Notfall ihres Kindes falsch zu reagieren. Sie haben zwar irgendwann einmal gelernt, wie ein Kind in die stabile Seitenlage gebracht wird, dieses Wissen oftmals aber nie einsetzen müssen und sind nun unsicher. „Kinder sind aktiv und gehen gern auf Entdeckungstour. Dabei kann es zu Verletzungen kommen. In unseren Veranstaltungen vermitteln wir schnelle und richtige Hilfe, sowohl bei kleineren oder größeren Verletzungen, aber auch bei akuten Erkrankungen oder auch lebensbedrohlichen Situationen“, erläutert Geyer.
Kindernotfall-App fürs Smartphone: Erste-Hilfe-Tipps immer dabei
Eltern, Lehrer und Erzieher, Trainer und Gruppenleiter werden im Fall des Falles auch von der Kindernotfall-App unterstützt, die von BARMER und Johanniter-Unfall-Hilfe entwickelt wurde. „Die App bietet ein Erste-Hilfe-ABC, weist den Weg zum nächsten Notdienst und ermöglicht auch einen Notruf, wenn professionelle medizinische Hilfe gebraucht wird. Sie kann aber weder einen Arztbesuch ersetzen, noch macht sie einen Erste-Hilfe-Kurs sinnlos“, erläutert Geyer, dass sich die App vor allem als Ergänzung verstehe. Um in der Hektik eines Notfalles dennoch das Richtige zu tun, biete die App innerhalb weniger Sekunden Ratschläge und Handlungsanleitungen, wie man sich in einer bestimmten Situation verhalten soll. So können Helfer schnell richtig reagieren, wenn ein Kind bewusstlos oder schwer verletzt ist. „Ergänzend dazu bietet die App Tipps, wie sich Unfällen vorbeugen lässt. Die App gehört daher auf jedes Smartphone“, so Geyer. Sie ist kostenlos für Apple- und Android-Geräte im App Store oder bei Google Play verfügbar.

Quelle: BARMER
Foto: Johanniter

Weitere Informationen:
zur Kindernotfall-App: www.barmer.de/g100453
zum Thema Kindersicherheit: www.barmer.de/s000093